Gottesdienstablauf 19.07.2026

Orgelvorspiel

 

Eingangswort und Wochenspruch

 

  1. Lied: EG 447 1-6
  2. Lobet den Herren alle, die ihn ehren;

lasst uns mit Freuden seinem Namen singen

und Preis und Dank zu seinem Altar bringen.

Lobet den Herren!

  1. Der unser Leben, das er uns gegeben,

in dieser Nacht so väterlich bedecket

und aus dem Schlaf uns fröhlich auferwecket:

Lobet den Herren!

  1. Dass unsre Sinnen wir noch brauchen können

und Händ und Füße, Zung und Lippen regen,

das haben wir zu danken seinem Segen.

Lobet den Herren!

  1. Dass Feuerflammen uns nicht allzusammen

mit unsern Häusern unversehns gefressen,

das macht’s, dass wir in seinem Schoß gesessen.

Lobet den Herren!

  1. Dass Dieb und Räuber unser Gut und Leiber

nicht angetast’ und grausamlich verletzet,

dawider hat sein Engel sich gesetzet.

Lobet den Herren!

  1. O treuer Hüter, Brunnen aller Güter,

ach lass doch ferner über unser Leben

bei Tag und Nacht dein Huld und Güte schweben.

Lobet den Herren!

 

Schriftlesung: Psalm 37

Schließt mit „Herr, dein Wort ist unseres Fußes Leuchte und ein Licht auf unserem Wege, Halleluja.“

Die Gemeinde antwortet mit gesungenem „Halleluja“.

 

Eingangsgebet

Die Gemeinde antwortet mit dreimaligem gesungenen „Amen“.

 

  1. Lied: EG 361 1-4
  2. Befiehl du deine Wege

und was dein Herze kränkt

der allertreusten Pflege

des, der den Himmel lenkt.

Der Wolken, Luft und Winden

gibt Wege, Lauf und Bahn,

der wird auch Wege finden,

da dein Fuß gehen kann.

  1. Dem Herren musst du trauen,

wenn dir’s soll wohlergehn;

auf sein Werk musst du schauen,

wenn dein Werk soll bestehn.

Mit Sorgen und mit Grämen

und mit selbsteigner Pein

lässt Gott sich gar nichts nehmen,

es muss erbeten sein.

  1. Dein ewge Treu und Gnade,

o Vater, weiß und sieht,

was gut sei oder schade

dem sterblichen Geblüt;

und was du dann erlesen,

das treibst du, starker Held,

und bringst zum Stand und Wesen,

was deinem Rat gefällt.

  1. Weg hast du allerwegen,

an Mitteln fehlt dir’s nicht;

dein Tun ist lauter Segen,

dein Gang ist lauter Licht;

dein Werk kann niemand hindern,

dein Arbeit darf nicht ruhn,

wenn du, was deinen Kindern

ersprießlich ist, willst tun.

 

Predigt zum Lied 361

 

  1. Und ob gleich alle Teufel

hier wollten widerstehn,

so wird doch ohne Zweifel

Gott nicht zurücke gehn;

was er sich vorgenommen

und was er haben will,

das muss doch endlich kommen

zu seinem Zweck und Ziel.

  1. Hoff, o du arme Seele,

hoff und sei unverzagt!

Gott wird dich aus der Höhle,

da dich der Kummer plagt,

mit großen Gnaden rücken;

erwarte nur die Zeit,

so wirst du schon erblicken

die Sonn der schönsten Freud.

  1. Auf, auf, gib deinem Schmerze

und Sorgen gute Nacht,

lass fahren, was das Herze

betrübt und traurig macht;

bist du doch nicht Regente,

der alles führen soll,

Gott sitzt im Regimente

und führet alles wohl.

  1. Ihn, ihn lass tun und walten,

er ist ein weiser Fürst

und wird sich so verhalten,

dass du dich wundern wirst,

wenn er, wie ihm gebühret,

mit wunderbarem Rat

das Werk hinausgeführet,

das dich bekümmert hat.

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  1. Er wird zwar eine Weile

mit seinem Trost verziehn

und tun an seinem Teile,

als hätt in seinem Sinn

er deiner sich begeben

und sollt’st du für und für

in Angst und Nöten schweben,

als frag er nichts nach dir.

  1. Wird’s aber sich befinden,

dass du ihm treu verbleibst,

so wird er dich entbinden,

da du’s am mindsten glaubst;

er wird dein Herze lösen

von der so schweren Last,

die du zu keinem Bösen

bisher getragen hast.

  1. Wohl dir, du Kind der Treue,

du hast und trägst davon

mit Ruhm und Dankgeschreie

den Sieg und Ehrenkron;

Gott gibt dir selbst die Palmen

in deine rechte Hand,

und du singst Freudenpsalmen

dem, der dein Leid gewandt.

  1. Mach End, o Herr, mach Ende

mit aller unsrer Not;

stärk unsre Füß und Hände

und lass bis in den Tod

uns allzeit deiner Pflege

und Treu empfohlen sein,

so gehen unsre Wege

gewiss zum Himmel ein.

 

 

Orgelspiel und dann

EG 351 1-4 Ist Gott für mich so trete

  1. Ist Gott für mich, so trete

gleich alles wider mich;

sooft ich ruf und bete,

weicht alles hinter sich.

Hab ich das Haupt zum Freunde

und bin geliebt bei Gott,

was kann mir tun der Feinde

und Widersacher Rott?

  1. Nun weiß und glaub ich feste,

ich rühm’s auch ohne Scheu,

dass Gott, der Höchst und Beste,

mein Freund und Vater sei

und dass in allen Fällen

er mir zur Rechten steh

und dämpfe Sturm und Wellen

und was mir bringet Weh.

  1. Der Grund, da ich mich gründe,

ist Christus und sein Blut;

das machet, dass ich finde

das ewge, wahre Gut.

An mir und meinem Leben

ist nichts auf dieser Erd;

was Christus mir gegeben,

das ist der Liebe wert.

  1. Mein Jesus ist mein Ehre,

mein Glanz und schönes Licht.

Wenn der nicht in mir wäre,

so dürft und könnt ich nicht

vor Gottes Augen stehen

und vor dem Sternensitz,

ich müsste stracks vergehen

wie Wachs in Feuershitz.

 

Abkündigung

Dank- und Fürbittengebet – Stilles Gebet – Unser Vater

 

  1. Lied EG 133 1+11-13
  2. Zieh ein zu deinen Toren,

sei meines Herzens Gast,

der du, da ich geboren,

mich neu geboren hast,

o hochgeliebter Geist

des Vaters und des Sohnes,

mit beiden gleichen Thrones,

mit beiden gleich gepreist.

  1. Erfülle die Gemüter

mit reiner Glaubenszier,

die Häuser und die Güter

mit Segen für und für.

Vertreib den bösen Geist,

der dir sich widersetzet

und, was dein Herz ergötzet,

aus unsern Herzen reißt.

  1. Gib Freudigkeit und Stärke,

zu stehen in dem Streit,

den Satans Reich und Werke

uns täglich anerbeut.

Hilf kämpfen ritterlich,

damit wir überwinden

und ja zum Dienst der Sünden

kein Christ ergebe sich.

  1. Richt unser ganzes Leben

allzeit nach deinem Sinn;

und wenn wir’s sollen geben

ins Todes Rachen hin,

wenn’s mit uns hier wird aus,

so hilf uns fröhlich sterben

und nach dem Tod ererben

des ewgen Lebens Haus.

 

Segensbitte

Die Gemeinde antwortet mit dreimaligem gesungenen „Amen“.

 

Orgelnachspiel